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Newsletter Juli 2022 / Newsletter juillet 2022 / Newsletter luglio 2022

27.07.2022

Newsletter Juli 2022 - DE
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Seite an Seite durchs kühle Nass


Schwimmen regt den Kreislauf an, entlastet die Gelenke, fördert die Ausdauer, wirkt erfrischend und belebend. Was für uns gilt, gilt in den meisten Fällen auch für unseren Hund. Doch nicht jeder Hund kann problemlos schwimmen. Und nicht jeder Hund, der es könnte, will auch.


Wenn Sie mit Ihrem Hund noch nie schwimmen waren, helfen ihnen beiden einige Einstiegstipps.

Hat der Hund Wasser, das mehr ist als nur eine Regenpfütze, bisher noch gar nicht kennengelernt und scheut alle Bach- und Seeufer, so kann man ihm im Spiel seine Angst nach und nach mindern. Am besten eignet sich dafür eine Reizangel, mit der man das Spiel kontrolliert immer mehr ans und anschliessend ins Wasser verlagern kann. Wurfspielzeug hingegen kann den Hund dazu verleiten, zu schnell in zu tiefes Wasser zu rennen, was eine Panik auslösen kann. Ist die Wasserscheu verloren, kann das Schwimmtraining beginnen. Das können nämlich nicht alle Hunde von Natur aus. Ob und wie gut ein Hund schwimmen lernen kann, hängt stark vom Körperbau ab. Rassen mit sehr kurzen Beinen haben oft Mühe, über Wasser zu bleiben. Dasselbe gilt für Rassen mit sehr geringem Körperfettanteil, da ihnen der Auftrieb fehlt. Welpen und Junghunde ermüden schneller als fitte, ausgewachsene Tiere, ihnen kann schon nach kurzer Zeit die Kraft zum Paddeln ausgehen.

Mini-Rassen sind stärker der Strömung ausgesetzt und können schon in kleineren Wasserwirbeln untergehen.


Sicherheit für den Vierbeiner

Hunde, die aus obengenannten Gründen schneller ermüden, kurze Beine oder weniger guten Auftrieb haben, aber auch Hunde, die nur mit den Vorderbeinen paddeln oder absolute Schwimmanfänger tragen am besten eine Schwimmweste. Diese muss so sitzen, dass sie sich nicht in Ästen im Wasser verfangen kann, der Hund sicher in der Weste sitzt, ohne in seinen Bewegungen und der Atmung eingeschränkt zu sein und hat am idealerweise einen Griff am Rücken, damit man im Ernstfall den Hund gut packen und aus dem Wasser holen kann. Wer seinem Hund aus irgendwelchen Gründen keine Schwimmweste anziehen möchte, sollte ihn mit einem perfekt sitzenden Leuchthalsband ausstatten, mit dem er auch noch ein oder zwei Meter unter der Wasseroberfläche sichtbar ist. Um eine gutsitzende Schwimmausrüstung zu erwerben, reichen Online-Shops in den wenigsten Fällen aus. Besser ist es, Schwimmwesten im Fachgeschäft zu kaufen, da Hunde extrem unterschiedliche Körper haben und einfaches Ausmessen von drei Massen oft nicht zum gewünschten Ergebnis einer perfekt passenden Weste führt.


Gesundheitliche Folgen

Während dem Schwimmen sollte man seinen Hund gut beobachten. Viele Hunde überschätzen ihre Kräfte und die Wasserverhältnisse können sich schnell ändern. Beispielsweise in Flüssen und Bächen, wenn ein Gewitter in den Bergen grosse Wassermassen freisetzt. Auch nach dem Schwimmen sollte der Hund nicht aus den Augen gelassen werden. Hat er aus Versehen Wasser eingeatmet oder ist mit einer giftigen Substanz in Kontakt gekommen, können gesundheitliche Probleme auftreten, die einen zeitnahen Gang zum Tierarzt nötig machen. Eine besonders grosse Gefahr stellen im Sommer Blaualgen dar. Wie man Blaualgenbefall erkennt, haben wir im «Hunde», Ausgabe 4/2022, auf den Seiten 26-29, beschrieben.


Weitere Erkrankungen, die durch Schwimmen ausgelöst werden können:

  • Ohrenentzündung, vor allem bei Schlappohren

  • Unterkühlung und daraus folgend – Wasserrute – Rücken- und Gelenkschmerzen – Hals- und Rachenentzündung – Blasenentzündung

  • Schnittverletzungen durch Scherben oder Stichverletzungen durch spitze Äste

  • Ab- oder angerissene Krallen

  • Muskelkater an den folgenden Tagen


Nicht für den Hund, aber für alle Wasserlebewesen sind die in Zecken- und Flohschutzmitteln enthaltenen Giftstoffe gefährlich. Entsprechende Halsbänder müssen zum Schwimmen abgenommen und nach dem Auftragen von Parasitenpulver oder Spot-ons muss eine Wartefrist von mindestens 8 Stunden eingehalten werden, bevor der Hund ins Wasser darf. Auch nach der Fütterung sollte der Hund zwei bis drei Stunden lang nicht schwimmen dürfen. Eine Verletzungsgefahr für uns stellen beim gemeinsamen Baden die Hundekrallen dar. Kommt uns der Hund zu nahe, kann er uns unabsichtlich damit verletzen.


Geeignete Badestellen sind saubere Seeufer ohne Brutvogelschutzzonen sowie Flüsse ohne starke Strömung und gefährliche Wirbel. Es versteht sich von selbst, dass Hunde- und Freilaufverbote eingehalten werden und auf andere Badende Rücksicht genommen wird. Wir wünschen Ihnen und Ihren Vierbeinern unbeschwertes und verletzungsfreies Badevergnügen.



Umfrage zu Übernachtungsgewohnheiten


Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser


In unserem letzten Newsletter haben wir Tipps zum Reisen in der Schweiz gegeben und dabei auch mehrere vergünstigte Übernachtungsmöglichkeiten mit Hund aufgelistet. Dabei ist in der Redaktion die Frage aufgetaucht, wo Hündeler übernachten, wenn sie auswärts an Veranstaltungen teilnehmen. Um diese Frage beantworten zu können, haben wir eine Umfrage erstellt. Wir bedanken uns jetzt schon für eine rege Teilnahme, auch wenn Sie nie auswärts übernachten oder über eine eigene Übernachtungsmöglichkeit verfügen. Beides ist als Antwortmöglichkeit verfügbar und Sie können auch alle von Ihnen jemals genutzten Übernachtungsmöglichkeiten angeben.


>>> Zur Umfrage

 

27.07.2022

Newsletter Juli 2022 - FR
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Côte à côte dans l’eau fraîche


La natation stimule la circulation, décharge les articulations, favorise l’endurance, a un effet rafraîchissant et vivifiant. Ce qui est valable pour nous, l’est tout autant pour notre chien dans la plupart des cas. Toutefois, tous les chiens ne peuvent pas nager sans problème et tous les chiens qui pourraient nager ne le veulent pas.


Si vous n’avez encore jamais nagé avec votre chien, lisez ces quelques conseils qui peuvent vous être utiles. Si votre chien n’a pas plus d’expérience avec l’eau qu’une simple flaque d’eau de pluie, qu’il n’a encore jamais appris à connaître l’eau et qu’il n’aime pas trop les rives des ruisseaux ou des lacs, on peut lui apprendre à diminuer sa crainte en procédant par petites étapes en jouant avec lui. Le mieux dans ce cas est d’utiliser une canne à pêche avec laquelle on peut contrôler progressivement l’avancée vers l’eau pour terminer par la poser dans l’eau. Les jouets à lancer, par contre, peuvent inciter le chien à courir trop rapidement dans de l’eau profonde ce qui peut déclencher une certaine panique. Lorsque la crainte de l’eau a disparu, on peut alors commencer l’entraînement à la nage. Tous les chiens ne sont pas nageurs par nature. C’est en premier lieu la morphologie du chien qui détermine s’il sera capable de nager ou non. Les races aux pattes très courtes ont souvent plus de peine à rester sur l’eau. Il en va de même pour les races qui n’ont qu’un très petit capital de graisse corporelle car ils ne peuvent pas flotter. Les chiots et les jeunes chiens se fatiguent plus rapidement que les chiens adultes, ils peuvent très vite perdre pied. Les races « mini » sont plus facilement emportées par le courant et peuvent disparaître déjà dans de petits tourbillons.


Sécurité pour le compagnon à quatre pattes

Il est préférable de faire porter un gilet de sauvetage aux chiens qui, pour les raisons mentionnées ci-dessus, se fatiguent plus rapidement, sont courts sur pattes ou ont de la peine à flotter, mais aussi aux chiens qui ne nagent qu’avec les pattes avant ou qui sont de vrais débutants. Le gilet doit être ajusté de telle sorte qu’il ne s’accroche pas aux branches dans l’eau, le chien doit se sentir à l’aise dans le gilet, il ne doit pas entraver ses mouvements et ne pas gêner sa respiration. Dans l’idéal, il doit être muni d’une poignée dans le dos pour pouvoir saisir le chien et le sortir facilement de l’eau en cas d’urgence. Si pour une raison ou pour une autre, le propriétaire du chien ne souhaite pas lui mettre un gilet de sauvetage, il doit le munir d’un collier lumineux parfaitement adapté pour qu’il soit encore visible à un ou deux mètres en-dessous de la surface de l’eau. Pour acquérir du matériel de natation bien adapté, il est conseillé de se rendre dans un commerce spécialisé plutôt que d’acheter en ligne car les chiens ont des statures très différentes et la simple mesure de trois tailles ne donne pas des résultats suffisants pour un gilet parfaitement adapté.


Conséquences sur la santé

Il convient d’observer attentivement son chien durant la natation. De nombreux chiens surestiment leurs forces et les conditions dans l’eau peuvent changer très rapidement. Dans les fleuves et les rivières, par exemple, à l’arrivée d’un orage en montagne, de grandes quantités d’eau peuvent être déversées. Après la natation également, le chien doit être gardé sous surveillance. Il peut avoir aspiré de l’eau ou avoir été en contact avec une substance toxique, ce qui peut entraîner des problèmes de santé et nécessiter une visite chez le vétérinaire le plus proche. En été, les algues bleues constituent un réel danger. Dans le numéro 4/2022, pages 26-29, de la revue « Hunde », nous avons consacré un article à cette algue bleue avec des conseils pour la détecter.